Fachjargon - Buchstabe A wie...
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a. p.
Englisch: "Artist Print" = Künstlerauflage, welche sich der Maler meist selbst zurück behält.
Aquarell
Malerei mit Wasserfarben, die sich durch Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.
Aquatintatechnik
Eine Platte, auf die bereits eine Zeichnung radiert ist, wird mit Kolophoniumpuder eingestäubt und so weit erhitzt, dass die Körnchen auf der Platte festsitzen, aber nicht schmelzen. So kommt es im Säurebad nur an den staubfreien Stellen zu Vertiefungen, was beim Druck den punktartigen Flächenton erzeugt.
Ätzgrund
Name für den säurefesten Überzug der Radierplatte, in den der Künstler seine Motive einritzt.
Auflage (Limitierung)
Original-Druckgrafik wird heutzutage fast ausschließlich in limitierten und numerierten Auflagen verlegt. Höhe und Aufteilung hängen von der Entscheidung des Künstlers und des Verlegers oder auch von der Abnutzung der Druckplatte ab. Außerhalb der Auflage erscheinen in der Regel 10 bis 20 Prozent E. A.-Exemplare (frz. épreuve d'artiste), die Proben für den Künstler, die in Deutschland auch als Erstabzug bezeichnet werden. Auch der Verleger erhält häufig einige Exemplare mit dem Vermerk H. C. (Hors de Commerce), was "außerhalb des Handels" heißt. Neben einigen weiteren Proben und Archivexemplaren dürfen keine weiteren Abzüge vorhanden sein. Die Platten werden nach dem Druck der Auflage unbrauchbar gemacht. |